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Schatzilein

Nein, leider ist keine meiner Katzen gegen Leukose geimpft, mein Tierarzt meinte damals, dass das bei reinen Wohnungskatzen nicht nötig wäre.
Nun soll ich 3 Wochen mit dem Leukosetest warten, wegen der Inkubationszeit. Dann sehen wir weiter.
Leider hatte ich mich nie mit dem Thema Leukose beschäftigt.

Ja, vielleicht hast du recht, Spunk, dass alles, was ich Aisha und Minou gebe auch bei Pumuckl anlagt. Ich spreche noch oft mit meinem Pumi-Schatzi. Hab Bilder von ihm in der Wohnung, die ich gerne betrachte. In mein Tagebuch hab ich schon sehr viel geschrieben, auch als das Traurige. In einem extra Erinnerungsbuch schreibe ich über all die schönen Momente mit meinem süßen Schatz.
Über Aisha und Minou schreibe ich auch mehr ins Tagebuch, dass eben alles aufgeschrieben ist und ich die Erinnerungen umso besser bewahren gut.

Überhaupt tut es mir gut über meine drei Samtpfoten zu schreiben. Pumuckl ist und bleibt ein Teil unserer kleinen Familie.
Ich bin ansonsten Single und habe keine Kinder.
Meine Katzen haben den engsten Kontakt zu mir und ich bin so glücklich, dass sie da sind.
Pumuckl war so ein strahlender Sonnenschein und möchte das Gefühl für immer bewahren, so ein kostbarer Schatz, der in mir sehr viel bewirkt hat.

Die beiden anderen Schätze sind zum Glück noch da und die Zeit mit ihnen möchte ich nutzen, so wie mit all meinen Lieben, denn wir wissen ja nie, wie lange wir einander noch haben.

Ich bete auch wieder viel mehr, bestelle meinem Pumuckl liebe Grüße, vielleicht funktioniert das ja.

Auf jeden Fall bin ich froh, dass ich ihm das größte Leid durchs Einschläfern ersparen konnte. Er hatte schon Atemnot und diese wurde schlimmer.

Am Mittwoch Früh aß er noch Thunfisch, deshalb dachte ich auch, dass es nichts Lebensbedrohliches sein konnte. Ich habe ihn in den Armen in der Wohnung herum getragen, das mochte er immer sehr. Bevor wir gingen, lag er auf einem roten Handtuch.
Beim Arzt war er sehr tapfer, obwohl er Angst hatte, denn er war nur meine kleine Wohnung und mich gewohnt, auch keinen Autolärm oder so.

Als er vom Röngten zurück kam, hab ich ihn noch liebkost und geküsst.
Dann rief mich die Ärztin in den Röngtenraum und erklärte mir, dass da etwas in seiner Lunge wäre und kaum mehr Platz für Luft. Damit hatte ich nicht gerechnet. Da die Ärztin meinte, sie machten noch andere Untersuchungen, wie Ultraschall, um genau herauszufinden, was das in seiner Lunge ist und sie könnten eventuell punktieren, habe ich sehr gehofft, Pumi bald wieder gesund nach Hause zu bekommen.
Als dann am späten Nachmittag der Anruf mit der schrecklichen Nachricht kam, dass es ein bösartiger, schon zu dicker Tumor war und dass Pumi nur mehr litt, brach eine Welt für mich zusammen.
Aber das Beste war ja, ihn ehestens einzuschläfern und ihn gehen zu lassen.

Er war so tapfer, auch die letzten Tage, als er noch daheim war. Es kam schleichend, ich dachte, er wäre verkühlt, doch er fraß ja immer noch, wenn auch nicht allzu viel. Ich hatte schon ab Montag für ihn zu beten begonnen, dass er wieder ganz gesund würde. Und es schien ihm zwischendurch immer wieder ein wenig besser zu gehen, er hat sogar eine Fliege gejagt und ein wenig mit dem Federstab gespielt.
Ich habe irgendwie das Gefühl, dass er für mich so tapfer war bis zum Schluss.

Im Nachhinein ist natürlich alles klarer und ich erkenne die Zeichen, die ab dem Wochenende spätestens da waren.

In liebevollen Gedenken an meinen lieben süßen ganz besonderen Schatz

23.11.08 07:55
 


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