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Bonheur

01.04.2007 08:37    


Hallo

mir gehts im Großen und Ganzen gut. Und jetzt gerade ziemlich gut.

War heute schon sehr früh munter und hab dann um 6h30 bis 8h einen Spaziergang unternommen.
Finde es schön Sonntag früh spazieren zu gehen, da ist es so schön ruhig.
Außerdem ist ja das Wetter wunderschön, die Luft angenehm frisch, überall blüht es schon, die Vögel zwitschern, ein Genuss!

Hab mir einen Kaffee zum Mitnehmen am Bahnhof gekauf und diesen in einem kleinen Park in der Nähe getrunken.
Die Bank war schon ein wenig kalt, aber hatte eh einen Mantel an und der Kaffee hat von innen gewärmt.

Hab dann auch eine Freundin getroffen, die mit ihrem Hund spazieren war und wir haben ein wenig geplaudert.

Während ich draußen unterwegs war, hat die Waschmaschine brav die Wäsche gewaschen und ich konnte sie beim Heimkommen gleich aufhängen.

Hab beim Spazierengehen über einiges nachgedacht, über mein inneres kleines Mädchen, dass so mich im Alter von 5 - 6 Jahren entspricht.
Dieses Mädchen ist ja noch immer Teil von mir.

Mein kleines inneres Mädchen:

- steht morgens gerne auf
- ist fröhlich, ausgelassen und vergnügt
- lacht gerne
- ist voller Vertrauen in sich und die Welt
- ist voller Phantasie
- ist sehr kreativ
- ist wissbegierig
- ist bewegungslustig
- ist unternehmungslustig
- kann sich sehr stark freuen
- mag sich selbst
- malt, zeichnet und bastelt gerne
- tanzt und singt gerne

Möchte meine inneren Quellen wieder vermehrt anzapfen.

alles Liebe,

Bonheur

Bonheur

  02.04.2007 18:13    


Liebes Tagebuch,

mir ist regelmäßig übel und habe Magenschmerzen, außerdem Schwindelgefühl und Kopfschmerzen. Kämpf schon eine Weile damit herum, hoff, dass es besser wird.
Nun werde ich aber endlich zum Arzt gehen, weil ich schon ziemlich schlapp bin, obwohl am liebsten würde ich meinen Termin morgen Vormittag doch wieder absagen. Gehe ja so ungerne zum Arzt.
Aber anscheindend kriegt sich mein Magen alleine nicht ein.

Ansonsten geht es mir gut und ich bin zufrieden.

Alles Liebe
Bonheur

Bonheur

  04.04.2007 11:49    


So, war beim Arzt. Es ist ein Magen-Darm-Infekt, den ich schon einige Zeit herum schleppe und nicht auskuriert hab.
Nehm nun Medikamente, fühl mich auch schon etwas besser.

Zu Mittag geh ich immer mit dem Hund einer Freundin spazieren. Das tut gut.



Bonheur

  08.04.2007 09:24    


Sonntag Vormittag ist mein Waschvormittag, die Wäsche ist grad wieder mal in der Maschine.

Heute bin ich bei meinem Vater und seiner Frau zu Mittag eingeladen. Mein Bruder kommt auch mit seiner Familie. Wie schön!

Mein Bauch tut oft noch ziemlich weh, aber wenigstens ist mir nicht mehr andauernd übel.
Ein Vorteil hat das Ganze auch, ich esse weniger und bewusster, vor allem weniger Süßkram, weniger raffinierte Nahrung, auch keine Schokolade mehr.
Die Leute meinen es immer so gut und schenken mir Schokolade, aber da ich sie nicht essen kann, schenke ich sie weiter.
Allerdings stelle ich mir dann die Frage, ob mir manche Leute wirklich zuhören, denn schließlich erzähle ich von meinen Magenproblemen und dass ich Süßes und Schokolade nicht mehr gut vertrage.
Oder vielleicht ist es halt am einfachsten Schokolade zu schenken, gerade zu Ostern, Schoko-Hasen. Naja.
Ich bedanke mich und sage nichts.
Aber ich kann manche Dinge auch einfach nicht sehen, weil mir schon beim Anblick übel wird, also schenk ich sie, wie gesagt, schnell weiter.
Trotzdem bin ich, ehrlich gesagt, ein wenig enttäuscht. Gerade meine Freundinnen wissen von meiner Ernährungsweise und trotzdem bringen sie mich immer wieder in Verlegenheit.
Ich will ja auch nicht undankbar sein.
Aber ich zum Beispiel passe schon auf, was ich schenke und schenke Süßigkeiten nur Menschen, von denen ich weiß, dass sie diese auch gerne essen.

Bonheur

  17.06.2007 10:35    


Liebes Tagebuch,

letzter Mittwoch war ein sehr trauriger Tag, denn ich musste meinen allerliebsten, ganz besonderen und wundervollen Kater Pumuckl einschläfern lassen.
Er war ca. 1 1/4 Jahr alt und ich durfte ihn ca. 1 Jahr bei mir haben.
Er war so ein liebevoller, anschmiegsamer, aufgeweckter, verspielter, süßer Kater.
Ich habe über alles geliebt und werde ihn immer lieb und immer in liebevoller Erinnerung behalten.
Er war ein sehr kostbarer, wertvoller Schatz und wird dies immer sein.
Er war mein Schatzilein, mein Babylein, mein Pumilein.

Leider ging es sehr schnell und ich war nicht wirklich darauf vorbereitet, ihn Mittwoch Abend einschläfern lassen zu müssen.
Ich hatte die Anzeichen falsch gedeutet.
Der arme Kleine, aber sehr Tapfere hatte einen Lungentumor ausgelöst durch einen FeLV-Virus, den er sich wohl damals am Bauernhof, bevor er zu mir kam, geholt hatte.
Denn reine Wohnungskatzen sind ansonsten nicht gefährdet.
Da ist dann dieser bösartiger Tumor in seiner Lunge gewachsen. Am Schluß hatte er kaum noch Platz für Luft in seiner Lunge. Das tut mir so leid für ihn.

Ich dachte, er wäre ein wenig verkühlt oder er vertrüge die Hitze nicht. Die Hitze war wohl auch der Auslöser, dass es jetzt akkut geworden ist.

Als ich ihn am Mittwoch Vormittag zum Tierarzt brachte, ahnte ich noch nichts Schlimmes, ich dachte, die könnten ihm dort sicher helfen.

Sie haben einige Untersuchungen gemacht und festgestellt, dass da leider nichts mehr zu machen war.

Als sie mich am Mittwoch am späten Nachmittag anriefen und mir dies mitteilten, war ich sehr geschockt.

Ich bin dann noch mal zu meinem süßen Pumilein gegangen, um mich zu verabschieden. Er hat sein süßes, wunderschönes Köpfchen an meinen Kopf geschmiegt und geschnurrt. Er war so tapfer bis zum Schluss.

Leider bin ich zum Einschläfern selbst nicht geblieben. Es kam so plötzlich, hatte mich damit nicht befasst, fühlte mich überfordert.
Im Nachhinein tut es mir sehr leid, dass ich nicht geblieben bin und ich mache mir Vorwürfe.
Ich hätte nicht an mich denken sollen, sondern zuerst an Pumuckl. Er war und ist wichtig.

Mache mir über so einiges Vorwürfe, dass ich mich ihm mehr widmen hätte können, ihm sein kurzes Leben schöner gestalten.
Ich wusste nicht wie kostbar und kurz die Zeit mit ihm war.

Die letzten Tage, als noch bei mir war, mache ich mir besondere Vorwürfe, dachte nur, er wäre verkühlt. Habe fern gesehen und gelesen, während er schon litt.
Mein armer lieber Schatz, es tut mir so leid, dass ich einige Fehler gemacht habe.

Meine Wohnung war nie richtig sauber und aufgeräumt.
Als er am Mittwoch für die Untersuchungen beim Tierarzt war, hab ich mich endlich aufgerafft und die Wohnung wieder schön und sauber gemacht. Freute mich schon, wenn er dann kommen würde.

Doch leider zu spät. Mache mir Vorwürfe.

Nun schaffe ich plötzlich viel mehr, leider zu seinen Lebzeiten nicht.
Leider musste ich erst durch dieses schmerzliche Erlebnis wachgerüttelt werden, nicht immer alles hinaus zu schieben, denn das war immer mein großes Problem, hab mich einfach gehen lassen, lebte nicht achtsam. Dachte, dass ich könnte ich ja alles noch später machen.
Doch irgendwann ist es zu spät.
Für mein süßes Pumilein auf jeden Fall, hab meine Chance vertan. Er war so wunderbar. Er lag nachts bei mir im Bett, schmiegte sein Gesicht an meines, schnurrte mir ins Ohr. Er kam sehr oft zu mir, und kuschelte sich an mich. Das war wunderschön. Er gab mir sehr, sehr viel.

Ich habe auch noch 2 andere süße Katzen, Aisha und Minou. Die möchte ich jetzt umso mehr verwöhnen. Doch dann komm ich mir so ungerecht vor, weil ich bei Pumi einiges versäumt. Ich habe es wohl so gut gemacht, wie ich es wusste und da war immer sehr viel Liebe zwischen uns. Habe Pumuckl auch oft gegenüber den 2 anderen bevorzugt. Er drängte sich auch gerne auf seine liebenswerte Art in den Vordergrund, begleitete mich überall hin, auch aufs Klo zB oder leistete mir beim Geschirr spülen Gesellschaft.

In 3 Wochen muss ich nun mit meinen 3 anderen Katzen einen Leukose-Test machen, da diese Krankheit sehr ansteckend ist. Aufgrund der Inkubationzeit soll der Test erst in 3 Wochen gemacht werden.
Inzwischen scheint es ihnen gut zu gehen. Sie sind so süße, liebe Katzenmädels. Ich hatte beide schon, bevor Pumuckl zu uns kam.

Pumuckl kam in einer Phase zu mir, wo es mir psychisch nicht gut ging. Er hat mir sehr geholfen, mein Leben total bereichert und verschönert. Dafür bin ich ihm sehr dankbar.




23.11.08 07:34
 


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