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23.11.08 06:51


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23.11.08 06:39


Es liegt nicht in meiner Absicht Rechte zu verletzen !!! Daher möchte ich betonen: das dass alleinige Urheberrecht aller, von mir verwendeten Texte und Motive (die nicht von mir stammen) bei dem jeweiligen Künstlern verbleibt.
23.11.08 07:05


mein wunderbares Katerchen

in liebevollen Gedenken an meinen wunderbaren Kater Pumuckl
Letzter Mittwoch war ein sehr trauriger Tag, denn ich musste meinen allerliebsten, ganz besonderen und wundervollen Kater Pumuckl einschläfern lassen.
Er war ca. 1 1/4 Jahr alt und ich durfte ihn ca. 1 Jahr bei mir haben.
Er war so ein liebevoller, anschmiegsamer, aufgeweckter, verspielter, süßer Kater.
Ich habe über alles geliebt und werde ihn immer lieb und immer in liebevoller Erinnerung behalten.
Er war ein sehr kostbarer, wertvoller Schatz und wird dies immer sein.
Er war mein Schatzilein, mein Babylein, mein Pumilein.

Leider ging es sehr schnell und ich war nicht wirklich darauf vorbereitet, ihn Mittwoch Abend einschläfern lassen zu müssen.
Ich hatte die Anzeichen falsch gedeutet.
Der arme Kleine, aber sehr Tapfere hatte einen Lungentumor ausgelöst durch einen FeLV-Virus, den er sich wohl damals am Bauernhof, bevor er zu mir kam, geholt hatte.
Denn reine Wohnungskatzen sind ansonsten nicht gefährdet.
Da ist dann dieser bösartiger Tumor in seiner Lunge gewachsen. Am Schluß hatte er kaum noch Platz für Luft in seiner Lunge. Das tut mir so leid für ihn.

Ich dachte, er wäre ein wenig verkühlt oder er vertrüge die Hitze nicht. Die Hitze war wohl auch der Auslöser, dass es jetzt akkut geworden ist.

Als ich ihn am Mittwoch Vormittag zum Tierarzt brachte, ahnte ich noch nichts Schlimmes, ich dachte, die könnten ihm dort sicher helfen.

Sie haben einige Untersuchungen gemacht und festgestellt, dass da leider nichts mehr zu machen war.

Als sie mich am Mittwoch am späten Nachmittag anriefen und mir dies mitteilten, war ich sehr geschockt.

Ich bin dann noch mal zu meinem süßen Pumilein gegangen, um mich zu verabschieden. Er hat sein süßes, wunderschönes Köpfchen an meinen Kopf geschmiegt und geschnurrt. Er war so tapfer bis zum Schluss.

Leider bin ich zum Einschläfern selbst nicht geblieben. Es kam so plötzlich, hatte mich damit nicht befasst, fühlte mich überfordert.
Im Nachhinein tut es mir sehr leid, dass ich nicht geblieben bin und ich mache mir Vorwürfe.
Ich hätte nicht an mich denken sollen, sondern zuerst an Pumuckl. Er war und ist wichtig.

Mache mir über so einiges Vorwürfe, dass ich mich ihm mehr widmen hätte können, ihm sein kurzes Leben schöner gestalten.
Ich wusste nicht wie kostbar und kurz die Zeit mit ihm war.

Die letzten Tage, als noch bei mir war, mache ich mir besondere Vorwürfe, dachte nur, er wäre verkühlt. Habe fern gesehen und gelesen, während er schon litt.
Mein armer lieber Schatz, es tut mir so leid, dass ich einige Fehler gemacht habe.

Meine Wohnung war nie richtig sauber und aufgeräumt.
Als er am Mittwoch für die Untersuchungen beim Tierarzt war, hab ich mich endlich aufgerafft und die Wohnung wieder schön und sauber gemacht. Freute mich schon, wenn er dann kommen würde.

Doch leider zu spät. Mache mir Vorwürfe.

Nun schaffe ich plötzlich viel mehr, leider zu seinen Lebzeiten nicht.
Leider musste ich erst durch dieses schmerzliche Erlebnis wachgerüttelt werden, nicht immer alles hinaus zu schieben, denn das war immer mein großes Problem, hab mich einfach gehen lassen, lebte nicht achtsam. Dachte, dass ich könnte ich ja alles noch später machen.
Doch irgendwann ist es zu spät.
Für mein süßes Pumilein auf jeden Fall, hab meine Chance vertan. Er war so wunderbar. Er lag nachts bei mir im Bett, schmiegte sein Gesicht an meines, schnurrte mir ins Ohr. Er kam sehr oft zu mir, und kuschelte sich an mich. Das war wunderschön. Er gab mir sehr, sehr viel.

Ich habe auch noch 2 andere süße Katzen, Aisha und Minou. Die möchte ich jetzt umso mehr verwöhnen. Doch dann komm ich mir so ungerecht vor, weil ich bei Pumi einiges versäumt. Ich habe es wohl so gut gemacht, wie ich es wusste und da war immer sehr viel Liebe zwischen uns. Habe Pumuckl auch oft gegenüber den 2 anderen bevorzugt. Er drängte sich auch gerne auf seine liebenswerte Art in den Vordergrund, begleitete mich überall hin, auch aufs Klo zB oder leistete mir beim Geschirr spülen Gesellschaft.

In 3 Wochen muss ich nun mit meinen 3 anderen Katzen einen Leukose-Test machen, da diese Krankheit sehr ansteckend ist. Aufgrund der Inkubationzeit soll der Test erst in 3 Wochen gemacht werden.
Inzwischen scheint es ihnen gut zu gehen. Sie sind so süße, liebe Katzenmädels. Ich hatte beide schon, bevor Pumuckl zu uns kam.

Pumuckl kam in einer Phase zu mir, wo es mir psychisch nicht gut ging. Er hat mir sehr geholfen, mein Leben total bereichert und verschönert. Dafür bin ich ihm sehr dankbar.
Pumuckl - Pumilein - kam im Sommer 2006 zu mir. Ich holte ihn mit meiner besten Freundin am Bauernhof ihrer Tante ab. So ein süßer kleiner roter Kater.
Es war sehr schön, ihn mit in meine Wohnung nehmen zu dürfen. Er fraß brav in der Küche und schlief bei mir auf der Couch. Das war ein sehr angenehmes Gefühl, er schnurrte ganz lieb und behaglich.
Pumuckl war sehr verspielt und lebhaft, er apportierte auch sehr gerne, mochte Federstäbe, Strohhalme usw. zum Spielen.
Er aß mit mir gerne Käse und Joghurt, trank gerne Kefir.
Pumi war einerseits ein total süßer Wildfang und andererseits sehr verschmust und anschmiegsam.
Er legte sich, als er noch kleiner war, gerne über meinen Hals und schnurrte wunderschön in mein Ohr.
Später schmiegte er sein wunderschönes Gesichterl an mich.
Er schnurrte so schön, angenehm und laut, das war das pure Glück für mich.
Das pure Glück überhaupt, ihn bei mir und mit mir haben zu dürfen.
Er ließ sich gerne herumtragen. Er kratzte und biss mich auch gerne, weil er so verspielt war.
Er hatte seine ganz eigene Art zu rufen und sich so richtig beim Spielen zu freuen.
Er kam oft zu mir und schmiegte sich ganz lieb an mich. Einfach wunderschön. Sein Gesichtchen an mein Gesicht. Sein wohltuendes Schnurren.
Er machte mich sehr glücklich, gab mir Geborgenheit und Zärtlichkeit und ganz viel Liebe.
Pumi-Schatzi war sehr anhänglich, folgte mir auf Schritt und Tritt, leistete mir beim Geschirr spülen Gesellschaft, versüßte mir durch seine Anwesenheit viele Tätigkeiten.
Er schlief sehr oft bei mir im Bett, schnurrte mich in den Schlaf, gab mir Sicherheit.
Was für ein wunderbarer großartiger Kater!
Ich bin sehr sehr dankbar für alles, er gab mir so viel und nahm mich, wie ich bin.
Pumi, mein lieber wunderbarer Schatz schenkte mir sehr viel Zuwendung.
Wie oft kam er doch zu mir, kuschelte und schmiegte sich an mich, wobei er behaglich schnurrte.
Oft betrachtete ich ihn mit dem Gedanken - wow, wie wunderschön er ist - ein wunderbares Wunder!
Als Pumi noch sehr jung und erst kurz bei mir war, da war er besonders wild auf seine charmante süße Weise.
Ich hatte Katzengras in der Küche stehen, da werkte er im Topf herum und dann war überall Erde auf und unter dem Tisch.
Ich fand es lustig. Das Wichtigste war, dass er seinen Spaß hatte.
Er fetzte oft ganz schön in der Wohnung herum und schien glücklich dabei.
Er brachte mir kleines Spielzeug, das ich werfen sollte, er düste dann voller Freude los und brachte es mir wieder.
Mein kleiner Schatz wurde nur knapp ein Jahr alt, er hatte einen Lungentumor.
Er bleibt für immer in meinem Herzen.
In liebevoller Erinnerung
23.11.08 07:52


Schatzilein

Nein, leider ist keine meiner Katzen gegen Leukose geimpft, mein Tierarzt meinte damals, dass das bei reinen Wohnungskatzen nicht nötig wäre.
Nun soll ich 3 Wochen mit dem Leukosetest warten, wegen der Inkubationszeit. Dann sehen wir weiter.
Leider hatte ich mich nie mit dem Thema Leukose beschäftigt.

Ja, vielleicht hast du recht, Spunk, dass alles, was ich Aisha und Minou gebe auch bei Pumuckl anlagt. Ich spreche noch oft mit meinem Pumi-Schatzi. Hab Bilder von ihm in der Wohnung, die ich gerne betrachte. In mein Tagebuch hab ich schon sehr viel geschrieben, auch als das Traurige. In einem extra Erinnerungsbuch schreibe ich über all die schönen Momente mit meinem süßen Schatz.
Über Aisha und Minou schreibe ich auch mehr ins Tagebuch, dass eben alles aufgeschrieben ist und ich die Erinnerungen umso besser bewahren gut.

Überhaupt tut es mir gut über meine drei Samtpfoten zu schreiben. Pumuckl ist und bleibt ein Teil unserer kleinen Familie.
Ich bin ansonsten Single und habe keine Kinder.
Meine Katzen haben den engsten Kontakt zu mir und ich bin so glücklich, dass sie da sind.
Pumuckl war so ein strahlender Sonnenschein und möchte das Gefühl für immer bewahren, so ein kostbarer Schatz, der in mir sehr viel bewirkt hat.

Die beiden anderen Schätze sind zum Glück noch da und die Zeit mit ihnen möchte ich nutzen, so wie mit all meinen Lieben, denn wir wissen ja nie, wie lange wir einander noch haben.

Ich bete auch wieder viel mehr, bestelle meinem Pumuckl liebe Grüße, vielleicht funktioniert das ja.

Auf jeden Fall bin ich froh, dass ich ihm das größte Leid durchs Einschläfern ersparen konnte. Er hatte schon Atemnot und diese wurde schlimmer.

Am Mittwoch Früh aß er noch Thunfisch, deshalb dachte ich auch, dass es nichts Lebensbedrohliches sein konnte. Ich habe ihn in den Armen in der Wohnung herum getragen, das mochte er immer sehr. Bevor wir gingen, lag er auf einem roten Handtuch.
Beim Arzt war er sehr tapfer, obwohl er Angst hatte, denn er war nur meine kleine Wohnung und mich gewohnt, auch keinen Autolärm oder so.

Als er vom Röngten zurück kam, hab ich ihn noch liebkost und geküsst.
Dann rief mich die Ärztin in den Röngtenraum und erklärte mir, dass da etwas in seiner Lunge wäre und kaum mehr Platz für Luft. Damit hatte ich nicht gerechnet. Da die Ärztin meinte, sie machten noch andere Untersuchungen, wie Ultraschall, um genau herauszufinden, was das in seiner Lunge ist und sie könnten eventuell punktieren, habe ich sehr gehofft, Pumi bald wieder gesund nach Hause zu bekommen.
Als dann am späten Nachmittag der Anruf mit der schrecklichen Nachricht kam, dass es ein bösartiger, schon zu dicker Tumor war und dass Pumi nur mehr litt, brach eine Welt für mich zusammen.
Aber das Beste war ja, ihn ehestens einzuschläfern und ihn gehen zu lassen.

Er war so tapfer, auch die letzten Tage, als er noch daheim war. Es kam schleichend, ich dachte, er wäre verkühlt, doch er fraß ja immer noch, wenn auch nicht allzu viel. Ich hatte schon ab Montag für ihn zu beten begonnen, dass er wieder ganz gesund würde. Und es schien ihm zwischendurch immer wieder ein wenig besser zu gehen, er hat sogar eine Fliege gejagt und ein wenig mit dem Federstab gespielt.
Ich habe irgendwie das Gefühl, dass er für mich so tapfer war bis zum Schluss.

Im Nachhinein ist natürlich alles klarer und ich erkenne die Zeichen, die ab dem Wochenende spätestens da waren.

In liebevollen Gedenken an meinen lieben süßen ganz besonderen Schatz

23.11.08 07:55


Mein Katerchen fehlt mir natürlich total, zur Zeit sind da so viele Schuldgefühle, weil ich es ja nicht mehr gut machen kann, weil er Pumucklchen ja jetzt nicht mehr da. Natürlich in meinem Herzen und Gedanken ist er stets gegenwärtig
Ich bin auch sehr froh, dass er nicht mehr leiden muss.

Nie hätte ich mit so einem fürchterlichen Lungentumor gerechnet, es war so ein Schock.
Ich hab gelesen, dass Katzen manchmal leise vor sich hinleiden. Mein Pumilein war so tapfer.

Ich habe eh noch die beiden Katzenmädels, bei denen ich jetzt aufmerksamer und achtsamer sein kann.

Mein Leben hat sich sehr verändert seit Pumuckl nicht mehr da ist, ich lebe viel bewusster, nütze wesentlich mehr die Zeit, schätze die Dinge mehr.
Pumuckl hat mir mit seinem Tod auch noch sehr vieles gelehrt, sowie sein ganzes kostbares Leben lang.

Ich finde es schön, Heike, dass nun 2 Katerchen von der Tierhilfe glücklich machst und sie dich genauso glücklich.

Ich kümmere mich auch um den Hund einer Freundin, der Morbus Cuhsing hat. Eine französische Dogge. Gestern hat sie total viel gebrochen. Da war ich froh, dass ich bei ihr sein konnte, sie einfach streicheln, mit ihr reden.

Haustiere sind so wunderbare liebevolle Lebewesen, sie geben uns so viel, sie sind wunderbare Wunder.

Danke, fürs Daumenhalten für meine zwei Katzenmädels. Vielleicht waren sie ja eh resistent gegen den Virus und es braucht ja nicht gleich ein Tumor daraus werden. Auf jeden Fall werde ich sie regelmäßig vom Tierarzt kontrollieren lassen.

ich möchte mich bei allen bedanken, die mir so lieb die Daumen für Aisha und Minou gehalten haben und ihnen Gesundheit gewünscht haben.

Habe nun das Ergebnis vom Bluttest. Meine beiden lieben Katzenmädels sind völlig gesund, sie haben keinen Leukosevirus. Ich bin so glücklich, dankbar und erleichtert.

Pumuckl, mein wertvoller Kater-Schatz, ist stets in meinem Herzen.
Die Liebe bleibt für immer.

Alles Liebe

23.11.08 08:02


Bonheur

01.04.2007 08:37    


Hallo

mir gehts im Großen und Ganzen gut. Und jetzt gerade ziemlich gut.

War heute schon sehr früh munter und hab dann um 6h30 bis 8h einen Spaziergang unternommen.
Finde es schön Sonntag früh spazieren zu gehen, da ist es so schön ruhig.
Außerdem ist ja das Wetter wunderschön, die Luft angenehm frisch, überall blüht es schon, die Vögel zwitschern, ein Genuss!

Hab mir einen Kaffee zum Mitnehmen am Bahnhof gekauf und diesen in einem kleinen Park in der Nähe getrunken.
Die Bank war schon ein wenig kalt, aber hatte eh einen Mantel an und der Kaffee hat von innen gewärmt.

Hab dann auch eine Freundin getroffen, die mit ihrem Hund spazieren war und wir haben ein wenig geplaudert.

Während ich draußen unterwegs war, hat die Waschmaschine brav die Wäsche gewaschen und ich konnte sie beim Heimkommen gleich aufhängen.

Hab beim Spazierengehen über einiges nachgedacht, über mein inneres kleines Mädchen, dass so mich im Alter von 5 - 6 Jahren entspricht.
Dieses Mädchen ist ja noch immer Teil von mir.

Mein kleines inneres Mädchen:

- steht morgens gerne auf
- ist fröhlich, ausgelassen und vergnügt
- lacht gerne
- ist voller Vertrauen in sich und die Welt
- ist voller Phantasie
- ist sehr kreativ
- ist wissbegierig
- ist bewegungslustig
- ist unternehmungslustig
- kann sich sehr stark freuen
- mag sich selbst
- malt, zeichnet und bastelt gerne
- tanzt und singt gerne

Möchte meine inneren Quellen wieder vermehrt anzapfen.

alles Liebe,

Bonheur

Bonheur

  02.04.2007 18:13    


Liebes Tagebuch,

mir ist regelmäßig übel und habe Magenschmerzen, außerdem Schwindelgefühl und Kopfschmerzen. Kämpf schon eine Weile damit herum, hoff, dass es besser wird.
Nun werde ich aber endlich zum Arzt gehen, weil ich schon ziemlich schlapp bin, obwohl am liebsten würde ich meinen Termin morgen Vormittag doch wieder absagen. Gehe ja so ungerne zum Arzt.
Aber anscheindend kriegt sich mein Magen alleine nicht ein.

Ansonsten geht es mir gut und ich bin zufrieden.

Alles Liebe
Bonheur

Bonheur

  04.04.2007 11:49    


So, war beim Arzt. Es ist ein Magen-Darm-Infekt, den ich schon einige Zeit herum schleppe und nicht auskuriert hab.
Nehm nun Medikamente, fühl mich auch schon etwas besser.

Zu Mittag geh ich immer mit dem Hund einer Freundin spazieren. Das tut gut.



Bonheur

  08.04.2007 09:24    


Sonntag Vormittag ist mein Waschvormittag, die Wäsche ist grad wieder mal in der Maschine.

Heute bin ich bei meinem Vater und seiner Frau zu Mittag eingeladen. Mein Bruder kommt auch mit seiner Familie. Wie schön!

Mein Bauch tut oft noch ziemlich weh, aber wenigstens ist mir nicht mehr andauernd übel.
Ein Vorteil hat das Ganze auch, ich esse weniger und bewusster, vor allem weniger Süßkram, weniger raffinierte Nahrung, auch keine Schokolade mehr.
Die Leute meinen es immer so gut und schenken mir Schokolade, aber da ich sie nicht essen kann, schenke ich sie weiter.
Allerdings stelle ich mir dann die Frage, ob mir manche Leute wirklich zuhören, denn schließlich erzähle ich von meinen Magenproblemen und dass ich Süßes und Schokolade nicht mehr gut vertrage.
Oder vielleicht ist es halt am einfachsten Schokolade zu schenken, gerade zu Ostern, Schoko-Hasen. Naja.
Ich bedanke mich und sage nichts.
Aber ich kann manche Dinge auch einfach nicht sehen, weil mir schon beim Anblick übel wird, also schenk ich sie, wie gesagt, schnell weiter.
Trotzdem bin ich, ehrlich gesagt, ein wenig enttäuscht. Gerade meine Freundinnen wissen von meiner Ernährungsweise und trotzdem bringen sie mich immer wieder in Verlegenheit.
Ich will ja auch nicht undankbar sein.
Aber ich zum Beispiel passe schon auf, was ich schenke und schenke Süßigkeiten nur Menschen, von denen ich weiß, dass sie diese auch gerne essen.

Bonheur

  17.06.2007 10:35    


Liebes Tagebuch,

letzter Mittwoch war ein sehr trauriger Tag, denn ich musste meinen allerliebsten, ganz besonderen und wundervollen Kater Pumuckl einschläfern lassen.
Er war ca. 1 1/4 Jahr alt und ich durfte ihn ca. 1 Jahr bei mir haben.
Er war so ein liebevoller, anschmiegsamer, aufgeweckter, verspielter, süßer Kater.
Ich habe über alles geliebt und werde ihn immer lieb und immer in liebevoller Erinnerung behalten.
Er war ein sehr kostbarer, wertvoller Schatz und wird dies immer sein.
Er war mein Schatzilein, mein Babylein, mein Pumilein.

Leider ging es sehr schnell und ich war nicht wirklich darauf vorbereitet, ihn Mittwoch Abend einschläfern lassen zu müssen.
Ich hatte die Anzeichen falsch gedeutet.
Der arme Kleine, aber sehr Tapfere hatte einen Lungentumor ausgelöst durch einen FeLV-Virus, den er sich wohl damals am Bauernhof, bevor er zu mir kam, geholt hatte.
Denn reine Wohnungskatzen sind ansonsten nicht gefährdet.
Da ist dann dieser bösartiger Tumor in seiner Lunge gewachsen. Am Schluß hatte er kaum noch Platz für Luft in seiner Lunge. Das tut mir so leid für ihn.

Ich dachte, er wäre ein wenig verkühlt oder er vertrüge die Hitze nicht. Die Hitze war wohl auch der Auslöser, dass es jetzt akkut geworden ist.

Als ich ihn am Mittwoch Vormittag zum Tierarzt brachte, ahnte ich noch nichts Schlimmes, ich dachte, die könnten ihm dort sicher helfen.

Sie haben einige Untersuchungen gemacht und festgestellt, dass da leider nichts mehr zu machen war.

Als sie mich am Mittwoch am späten Nachmittag anriefen und mir dies mitteilten, war ich sehr geschockt.

Ich bin dann noch mal zu meinem süßen Pumilein gegangen, um mich zu verabschieden. Er hat sein süßes, wunderschönes Köpfchen an meinen Kopf geschmiegt und geschnurrt. Er war so tapfer bis zum Schluss.

Leider bin ich zum Einschläfern selbst nicht geblieben. Es kam so plötzlich, hatte mich damit nicht befasst, fühlte mich überfordert.
Im Nachhinein tut es mir sehr leid, dass ich nicht geblieben bin und ich mache mir Vorwürfe.
Ich hätte nicht an mich denken sollen, sondern zuerst an Pumuckl. Er war und ist wichtig.

Mache mir über so einiges Vorwürfe, dass ich mich ihm mehr widmen hätte können, ihm sein kurzes Leben schöner gestalten.
Ich wusste nicht wie kostbar und kurz die Zeit mit ihm war.

Die letzten Tage, als noch bei mir war, mache ich mir besondere Vorwürfe, dachte nur, er wäre verkühlt. Habe fern gesehen und gelesen, während er schon litt.
Mein armer lieber Schatz, es tut mir so leid, dass ich einige Fehler gemacht habe.

Meine Wohnung war nie richtig sauber und aufgeräumt.
Als er am Mittwoch für die Untersuchungen beim Tierarzt war, hab ich mich endlich aufgerafft und die Wohnung wieder schön und sauber gemacht. Freute mich schon, wenn er dann kommen würde.

Doch leider zu spät. Mache mir Vorwürfe.

Nun schaffe ich plötzlich viel mehr, leider zu seinen Lebzeiten nicht.
Leider musste ich erst durch dieses schmerzliche Erlebnis wachgerüttelt werden, nicht immer alles hinaus zu schieben, denn das war immer mein großes Problem, hab mich einfach gehen lassen, lebte nicht achtsam. Dachte, dass ich könnte ich ja alles noch später machen.
Doch irgendwann ist es zu spät.
Für mein süßes Pumilein auf jeden Fall, hab meine Chance vertan. Er war so wunderbar. Er lag nachts bei mir im Bett, schmiegte sein Gesicht an meines, schnurrte mir ins Ohr. Er kam sehr oft zu mir, und kuschelte sich an mich. Das war wunderschön. Er gab mir sehr, sehr viel.

Ich habe auch noch 2 andere süße Katzen, Aisha und Minou. Die möchte ich jetzt umso mehr verwöhnen. Doch dann komm ich mir so ungerecht vor, weil ich bei Pumi einiges versäumt. Ich habe es wohl so gut gemacht, wie ich es wusste und da war immer sehr viel Liebe zwischen uns. Habe Pumuckl auch oft gegenüber den 2 anderen bevorzugt. Er drängte sich auch gerne auf seine liebenswerte Art in den Vordergrund, begleitete mich überall hin, auch aufs Klo zB oder leistete mir beim Geschirr spülen Gesellschaft.

In 3 Wochen muss ich nun mit meinen 3 anderen Katzen einen Leukose-Test machen, da diese Krankheit sehr ansteckend ist. Aufgrund der Inkubationzeit soll der Test erst in 3 Wochen gemacht werden.
Inzwischen scheint es ihnen gut zu gehen. Sie sind so süße, liebe Katzenmädels. Ich hatte beide schon, bevor Pumuckl zu uns kam.

Pumuckl kam in einer Phase zu mir, wo es mir psychisch nicht gut ging. Er hat mir sehr geholfen, mein Leben total bereichert und verschönert. Dafür bin ich ihm sehr dankbar.




23.11.08 07:34


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